Moderne Infrastrukturen basieren auf automatischer Skalierung, Selbstheilung und automatisierter Bereitstellung, unabhängig davon, ob diese Infrastruktur in Kubernetes betrieben oder mittels „Infrastructure as Code“ eingerichtet wird. Die Dateisicherheit läuft in den meisten Umgebungen nach wie vor auf einer einzigen statischen Instanz, die mit dieser Elastizität nicht Schritt halten kann und in dem Moment, in dem das Datenaufkommen sprunghaft ansteigt, zu einem Single Point of Failure wird.
Ausweitung der Ausfallsicherheit auf die Dateisicherheitsebene
Cloud Die Infrastruktur ist mittlerweile hochgradig automatisiert, da die Orchestrierungs- und Bereitstellungswerkzeuge ausgereift sind und genau dieses Problem lösen. Was diese Werkzeuge jedoch nicht von selbst leisten, ist die Gewährleistung, dass die Dateisicherheit Schritt hält. Eine einzelne Scan-Instanz kann nach wie vor zum Engpass oder zum Single Point of Failure werden, selbst wenn alles um sie herum wie vorgesehen skaliert und sich selbst repariert.
Genau diese Lücke schließt der „MetaDefender “-Cluster – und zwar über zwei Bereitstellungswege hinweg, die auf die tatsächlichen Betriebsabläufe der heutigen Cloud-Infrastruktur zugeschnitten sind.
Kubernetes-Deployment
MetaDefender Cluster erweitert MetaDefender Core durch eine verteilte, ausfallsichere Architektur. Anstatt einen einzelnen Knoten vertikal zu skalieren, verteilt er Scan-Anfragen horizontal auf mehrere MetaDefender Core -Instanzen, koordiniert durch ein Cluster Control Center, das den Lastausgleich und die Überwachung des Zustands der Worker automatisch übernimmt. Diese Architektur läuft nun nativ auf Kubernetes.

Für Plattform- und Sicherheitsteams bedeutet das:
- Cloud-Native Bereitstellung über Kubernetes. Der „ MetaDefender “-Cluster kann auf Kubernetes bereitgestellt und betrieben werden, was skalierbare, cloudnative Bereitstellungen in modernen Infrastrukturen ermöglicht.
- Hohe Verfügbarkeit. Der „ MetaDefender “-Cluster unterstützt Hochverfügbarkeits-Bereitstellungen auf Kubernetes und bietet Hochverfügbarkeits-Bereitstellungsoptionen für PostgreSQL, RabbitMQ, Redis sowie den „ MetaDefender “-Cluster-Dateispeicher.
- Schrittweise Upgrades. Separate Helm-Charts für Plattformdienste und Worker-Instanzen ermöglichen schrittweise Upgrades und reduzieren so Unterbrechungen des Dienstbetriebs während der Aktualisierungen.
- Offizielle Docker-Images. Für alle Dienste des „ MetaDefender “-Clusters stehen offizielle Docker-Images zur Verfügung, was die Bereitstellung in Containern vereinfacht.
- Reibungsloses Herunterfahren der Worker. Auf Kubernetes ausgeführte Worker-Instanzen schließen vor dem Herunterfahren alle laufenden Prozesse ab, wodurch Unterbrechungen bei Scans während der Skalierung und bei Upgrades verhindert werden.
Unternehmen, die täglich Millionen von Dateien verarbeiten, haben „ MetaDefender -Cluster“ ohne Einbußen beim Durchsatz eingesetzt, da die Architektur genau für diese Belastung ausgelegt ist. Da die Lösung nativ auf Kubernetes läuft, profitieren Teams von derselben Ausfallsicherheit und können dabei die Orchestrierungstools nutzen, mit denen sie bereits arbeiten.
Terraform-Bereitstellung
Nicht jeder Weg eines Teams zur Produktionsreife führt ausschließlich über Kubernetes, und gerade bei der Bereitstellung der Infrastruktur kommt es oft zu den ersten Abweichungen von der Konsistenz. Der „ MetaDefender “-Cluster unterstützt nun „Infrastructure as Code“ über Terraform und ermöglicht so eine konsistente, wiederholbare Bereitstellung auf AWS, Microsoft Azure und der Google- Cloud -Plattform.
Für Plattform- und Sicherheitsteams bedeutet das:
- Einheitliche Bereitstellung über verschiedene Clouds hinweg. Unabhängig davon, ob die Umgebung bei AWS, Azure oder auf der Google- Cloud -Plattform betrieben wird, kommt derselbe Bereitstellungsansatz zur Anwendung, wodurch Abweichungen zwischen den Umgebungen reduziert werden.
- Produktionsreife Vorlagen. Die mitgelieferten Terraform-Vorlagen vereinfachen die Bereitstellung von Anfang an, sodass Infrastrukturdefinitionen nicht erst von Grund auf neu erstellt werden müssen.
- Infrastruktur als Code. Umgebungen werden versioniert, überprüfbar und wiederholbar – ganz so, wie der Rest der Infrastruktur bereits verwaltet wird.
Wo diese Bereitstellungsmodelle zum Einsatz kommen
Teams, die entweder auf Kubernetes oder auf die Infrastrukturbereitstellung mittels Terraform über eine oder mehrere Clouds hinweg standardisieren, sind genau die Zielgruppe, für die diese Bereitstellungswege entwickelt wurden. In beiden Fällen skaliert die Scan-Kapazität genauso wie der Rest der Umgebung und bleibt durch dieselben Upgrade-, Failover- und Bereitstellungsmuster ausfallsicher, die bereits für alle anderen in dieser Umgebung ausgeführten Komponenten gelten.
Dateibasierte Bedrohungen passen sich nicht an den Reifegrad der Infrastruktur eines Unternehmens an – und das sollten auch die Tools nicht, die sie überprüfen. Dank nativer Kubernetes-Unterstützung und Terraform-Bereitstellung ermöglicht der „ MetaDefender -Cluster“, dass die Dateisicherheit genauso skaliert wie der Rest des Cloud-nativen Stacks – ganz gleich, wo diese Infrastruktur betrieben wird.
Sprechen Sie mit unseren Experten, um „ MetaDefender -Cluster“ an Ihre Umgebung anzupassen.
Details zur Veröffentlichung
- Produkt: MetaDefender
- Version: 2 .8.0
- Erscheinungsdatum: 31. Juli 2026
- Support-Ressourcen: Versionshinweise
