Artikelübersicht: Warum Sicherheitsverantwortliche der E-Mail-Sicherheit mehr Aufmerksamkeit schenken
- Angriffsketten lassen sich immer schwerer vorhersagen und abwehren. Innerhalb von nur sechs Monaten stieg die Komplexität der Angriffsketten um 127 % (OPSWAT Landscape Report 2025).
- Die weltweiten Durchschnittskosten einer Datenpanne belaufen sich auf 4,44 Mio. US-Dollar (IBM, „Cost of a Data Breach Report 2025“).
- Gartner rät Käufern, ergänzende oder zusätzliche E-Mail-Sicherheitslösungen in Betracht zu ziehen, um den Best Practices zur Bekämpfung moderner E-Mail-Bedrohungen gerecht zu werden, was verdeutlicht, dass führende Analysten darauf hinweisen, dass der integrierte Schutz möglicherweise nicht ausreicht.
Auch wenn die meisten Unternehmen bereits über E-Mail-Sicherheitstools, Richtlinien und Arbeitsabläufe verfügen, landen Phishing-E-Mails nach wie vor in den Posteingängen, infizierte Dateien gelangen weiterhin durch die Filter, und KI-generierte Inhalte lassen sich nur schwer von legitimer Kommunikation unterscheiden.
Diese Sicherheitslücken sind weniger auf unzureichende Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen als vielmehr auf die rasante Entwicklung der Bedrohungen. Vor diesem Hintergrund ist „gut genug“ zu einem gefährlichen Maßstab für die Bewertung der E-Mail-Sicherheit geworden.
Für Sicherheitsverantwortliche in kritischen Infrastrukturen und anderen regulierten Branchen steht noch mehr auf dem Spiel.
Cyberangriffe per E-Mail können zu Betriebsstörungen, Compliance-Risiken und unternehmensweiten Folgen führen.
Bei der Bewertung von Anbietern von E-Mail-Sicherheitslösungen müssen Führungskräfte sich von der Denkweise des reinen Produktvergleichs lösen, da die Erkennung von Bedrohungen nicht mehr das einzige relevante Kriterium ist. Die eingesetzte Lösung muss das Risiko der dringendsten Bedrohungen mindern: unbekannte Anhänge, Phishing ohne Payload, bösartige URLs, interner Missbrauch und Lücken bei der Revision.
Unser aktueller Einkaufsleitfaden soll Führungskräften aus den Bereichen Sicherheit und IT dabei helfen, gezieltere Fragen zu stellen, die Annahmen der Anbieter zu hinterfragen und Entscheidungen zu treffen, die sie gegenüber technischen Teams, Führungskräften und Wirtschaftsprüfern gleichermaßen begründen können.
Der Einkaufsratgeber wurde speziell für CISOs, Sicherheitsverantwortliche und IT-Entscheidungsträger entwickelt und führt die Leser durch die Szenarien, die bei der Erörterung von E-Mail-Sicherheitsbedrohungen am wichtigsten sind.
Ausgehend von diesen Szenarien können Führungskräfte die entscheidenden Funktionen von E-Mail-Sicherheitslösungen rückentwickeln.
Der Leitfaden verrät zudem die sieben Fragen, die sich Führungskräfte stellen sollten, um festzustellen, ob ihr Unternehmen in Schutzmaßnahmen investiert, die der tatsächlichen Funktionsweise moderner E-Mail-Bedrohungen gerecht werden.
Zu den Fragen gehören unter anderem:
- Wie geht die Lösung mit einem Anhang um, den sie noch nie zuvor gesehen hat?
- Was macht die Sandbox eigentlich?
- Was passiert mit URLs bei der Auslieferung und beim Anklicken?
- Wird den regulatorischen und prüfungsrechtlichen Anforderungen durch aussagekräftige Nachweise Rechnung getragen?
- Entsprechen die Bereitstellungsoptionen den Gegebenheiten Ihrer Umgebung?
Der Leitfaden zeigt zudem eine konkretere Methode zum Vergleich von Anbietern auf.
Die beworbenen Funktionen sind weniger wichtig als eine unabhängige Validierung, messbare Ergebnisse und ein klarer Überblick über die Vor- und Nachteile hinsichtlich der Bereitstellungsmodelle, der betrieblichen Eignung und der Abdeckung von Bedrohungen.
Ganz gleich, ob Sie eine Auswahlliste erstellen, Ihren aktuellen Technologie-Stack neu bewerten oder sich darauf vorbereiten, eine Entscheidung zur E-Mail-Sicherheit intern zu begründen – dieser Leitfaden bietet Ihnen einen praktischen Rahmen, um zu beurteilen, wie ein wirksamer Schutz aussehen sollte.
