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Fünf echte APT-Kampagnen mit einem einzigen Erkennungsergebnis

MetaDefender deckt gezielte Cyberangriffe auf Behörden, den Finanzsektor und die Industrie auf
Von OPSWAT
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APTs (Advanced Persistent Threats) funktionieren anders als typische Cyberangriffe. Anstelle breit angelegter Kampagnen setzen sie auf gezielte Angriffe, sorgfältig ausgearbeitete Köder und Malware, die so konzipiert ist, dass sie sich nahtlos in alltägliche Arbeitsabläufe einfügt. Angreifer nutzen häufig Dokumente als Angriffswaffe, verstecken Schadcode in legitimen Tools und entwickeln Angriffe speziell darauf ausgelegt, herkömmliche signaturbasierte Abwehrmaßnahmen zu umgehen.

Um zu zeigen, wie diese Bedrohungen dennoch aufgedeckt werden können, haben wir fünf reale APT-Beispiele analysiert, die auf Regierungs-, Verteidigungs-, Finanz- und Fertigungsumgebungen im Nahen Osten, im Iran, in Pakistan und in Südasien abzielten. In jedem Fall hat MetaDefender die Angriffe mithilfe seiner einheitlichen Zero-Day-Erkennungs-Pipeline erkannt und analysiert, die Bedrohungsreputation, adaptives Sandboxing, Bedrohungsbewertung und eine auf maschinellem Lernen basierende Ähnlichkeitssuche kombiniert.

Warum gezielte APTs wichtig sind

Gezielte APT-Kampagnen zielen darauf ab, bestimmte Organisationen zu infiltrieren, anstatt sich weitläufig zu verbreiten. Diese Cyberangriffe richten sich häufig gegen staatliche Stellen, kritische Infrastrukturen, Finanzinstitute und Industriezweige, in denen gestohlene Informationen oder Betriebsstörungen strategischen Wert haben können.

Im Gegensatz zu gewöhnlicher Malware sind APT-Angriffe sorgfältig darauf ausgelegt, herkömmliche Abwehrmaßnahmen zu umgehen. Angreifer setzen häufig auf Spear-Phishing-Dokumente, die schrittweise Bereitstellung von Schadcode sowie Techniken, die darauf abzielen, signaturbasierte Erkennung oder automatisierte Analysesysteme zu umgehen.

Diese zunehmende Komplexität ist ein Grund dafür, dass Unternehmen der Verhaltensanalyse und der Erkennung von Zero-Day-Angriffen Priorität einräumen. Sicherheitsteams benötigen zunehmend Einblick in das Verhalten von Dateien während der Ausführung – und nicht nur in ihr Erscheinungsbild bei der statischen Analyse –, um Bedrohungen aufzudecken, die bewusst darauf ausgelegt sind, verborgen zu bleiben.

Fünf Beispiele für APT-Angriffe aus der Praxis

Angriff Nr. 1: Spear-Phishing-Kampagne, die auf Regierungsorganisationen abzielt

Kontext

APT34, auch bekannt als OilRig, ist eine mutmaßlich mit dem iranischen Staat verbundene Hackergruppe, die seit mehr als einem Jahrzehnt aktiv ist. Die Gruppe ist bekannt für gezielte Cyberspionage-Kampagnen gegen Regierungs-, Energie- und Finanzorganisationen im gesamten Nahen Osten, wobei sie häufig auf sorgfältig ausgearbeitete Spear-Phishing-E-Mails zurückgreift, um sich einen ersten Zugang zu verschaffen.

Aus Berichten zur Bedrohungslage geht hervor, dass APT34 häufig schädliche Dokumente einsetzt, um maßgeschneiderte Malware zu verbreiten und sich langfristigen Zugriff auf die Umgebungen der Opfer zu sichern. Diese Kampagnen sind so konzipiert, dass sie für den Empfänger wie Routineangelegenheiten wirken, während im Hintergrund unbemerkt Tools zur Überwachung und Datenerfassung installiert werden.

Übersicht über den Angriff

In diesem Fall verbreiteten Angreifer ein schädliches Microsoft-Word-Dokument über eine Spear-Phishing-E-Mail, die sich an Regierungs- und Schifffahrtsorganisationen richtete. Die Datei trug einen arabischen Titel und befasste sich mit der Einsatzbereitschaft von Kriegsschiffen, was darauf hindeutet, dass sie so gestaltet war, dass sie für regionale militärische oder diplomatische Empfänger relevant erschien.

Beim Öffnen des Dokuments wurde der Benutzer aufgefordert, Makros zu aktivieren. Nach der Aktivierung erstellte das Makro ein Verzeichnis, das als legitimer Google-Ordner getarnt war, und speicherte weitere Dateien auf dem System. Anschließend führte das Makro ein kleines VBA-Skript aus, das mithilfe von PowerShell und .NET-Reflection zwei DLL-Payloads der Karkoff-Malware-Familie lud.

Warnung der Branche

Dieser Angriff verdeutlicht, dass dokumentbasiertes Spear-Phishing nach wie vor genutzt wird, um in sensible Umgebungen einzudringen. Regierungsbehörden, diplomatische Organisationen und maritime Einrichtungen sind weiterhin häufige Ziele, da die von ihnen gespeicherten Informationen strategischen Wert haben können.

Sicherheitsteams in diesen Branchen sollten dokumentbasierte Bedrohungen als primären Angriffsvektor betrachten. Schon eine einzige bösartige Datei, die per E-Mail versendet wird, kann als Einstiegspunkt für eine groß angelegte Spionagekampagne dienen.

Weitere Informationen zu diesem Angriff sowie die vollständige Analyse finden Sie im OPSWAT -Bericht.

Ein Bericht von filescan.io stuft die Datei „MicrosoftExchangeModule.dll“ als verdächtige .NET-DLL ein, die mehreren YARA-Regeln entspricht.
Das schädliche Dokument legt drei Dateien ab, führt eine davon über eine geplante Aufgabe aus, die dann die beiden anderen mithilfe von .NET-Reflection lädt.

Angriff Nr. 2: Spear-Phishing-Kampagne unter Verwendung geschützter Makros

Kontext

APT-C-35, allgemein bekannt als „Donot“, ist eine seit Langem aktive Hackergruppe, die für gezielte Spear-Phishing-Kampagnen gegen Regierungsstellen und strategisch wichtige Organisationen bekannt ist. Sicherheitsforscher haben beobachtet, dass die Gruppe dokumentbasierte Köder und maßgeschneiderte Malware-Frameworks einsetzt, um bestimmte Opfer zu infiltrieren, anstatt groß angelegte Angriffe durchzuführen.

Jüngste Berichte verdeutlichen zudem, dass die Gruppe ihre Tools kontinuierlich weiterentwickelt, darunter Verbesserungen am „Jaca“-Framework, das Spionage- und Datenerfassungsaktivitäten unterstützt. Diese Kampagnen zeigen, wie die Gruppe ihre Techniken anpasst, um automatisierte Analysen zu umgehen und sich den Zugriff auf die Zielumgebungen zu sichern.

Übersicht über den Angriff

In diesem Beispiel versendeten Angreifer ein schädliches Microsoft-Office-Dokument über eine Spear-Phishing-E-Mail, die auf Unternehmen im Fertigungs- und Regierungssektor in Südasien abzielte. Das Dokument enthielt ein passwortgeschütztes Makro, wobei das richtige Passwort praktischerweise in der E-Mail angegeben war, um das Opfer dazu zu verleiten, die Ausführung zu aktivieren.

Sobald das richtige Passwort eingegeben worden war, führte das Makro versteckte Schadcode-Logik aus, die darauf ausgelegt war, automatisierte Analysen zu umgehen. Der Code enthielt sinnlose Schleifen, die darauf abzielten, Analyseressourcen zu verschwenden, sowie dynamisch generierten Shellcode, und führte schließlich die Schadlast über den API „CryptEnumOIDInfo“ aus, wodurch der Angriff herkömmliche Erkennungstechniken umgehen konnte.

Warnung der Branche

Dieser Angriff zeigt, wie gezielte Kampagnen häufig kleine technische Tricks einsetzen, um automatisierte Abwehrmaßnahmen zu umgehen. Unternehmen aus dem Fertigungssektor, staatliche Stellen und Industriezweige, die mit regionalen Lieferketten verbunden sind, sind häufige Ziele, da Angreifer davon ausgehen, dass Mitarbeiter regelmäßig Dokumente und technische Dateien austauschen.

Sicherheitsteams in diesen Branchen sollten mit passwortgeschützten Dokumenten und makrofähigen Dateien besondere Vorsicht walten lassen. Selbst scheinbar legitime Dateien, die per E-Mail versendet werden, können ausgeklügelte Angriffstechniken verbergen, die darauf ausgelegt sind, herkömmliche Prüftools zu umgehen.

Weitere Informationen zu diesem Angriff sowie die vollständige Analyse finden Sie im OPSWAT -Bericht.

Das eingebettete Makro fordert die Eingabe eines Passworts an und führt den Schadcode nur aus, wenn das richtige Passwort eingegeben wird.
Die Malware nutzt API dynamische API , um sensible Windows-APIs zur Laufzeit zu lokalisieren, wodurch sie der Erkennung entgehen kann.
Das Makro enthält eine Passwortprüfung, eine Technik, die häufig in Phishing-Kampagnen eingesetzt wird, um automatisierte Analysen zu umgehen.

Angriff Nr. 3: Dokument zum Diebstahl von Zugangsdaten, das auf kritische Infrastruktur abzielt

Kontext

Cyber-Spionagekampagnen richten sich häufig gegen Organisationen, die mit Regierungsstellen und kritischen Infrastrukturen in Verbindung stehen. Die mit dem Iran in Verbindung stehenden Bedrohungsaktivitäten konzentrierten sich wiederholt auf gezielte Angriffe, deren Ziel es war, Zugangsdaten, interne Dokumente und Informationen aus sensiblen Netzwerken zu sammeln.

Aus Berichten zur Bedrohungsanalyse geht zudem hervor, dass diese Kampagnen häufig den Diebstahl von Zugangsdaten als ersten Ansatzpunkt nutzen. Gestohlene Zugangsdaten ermöglichen es Angreifern, ihren Zugriff unbemerkt auszuweiten und sich langfristig in den Zielumgebungen zu etablieren.

Übersicht über den Angriff

In diesem Beispiel versendeten Angreifer ein schädliches Office-Dokument mit persischsprachigen Inhalten, das speziell auf Organisationen im Iran abzielte. Das Dokument war so konzipiert, dass es sensible Informationen wie Anmeldedaten und interne Dokumente sammelte und gleichzeitig Screenshots vom infizierten System aufzeichnete.

Nachdem die Persistenz hergestellt war, führte die Malware eine verdeckte Verbindungsprüfung zu einer vertrauenswürdigen Domain wie google.com durch, bevor sie ihre Aktivitäten fortsetzte. Dieser Schritt stellte sicher, dass das System über eine stabile Internetverbindung verfügte, bevor weitere Kommunikation oder eine mögliche Datenexfiltration eingeleitet wurde.

Warnung der Branche

Dieses Beispiel zeigt, wie Bedrohungen durch den Diebstahl von Zugangsdaten häufig bei gezielten Angriffen auf kritische Infrastrukturumgebungen eingesetzt werden. Diese Sektoren arbeiten oft in kontrollierten Netzwerken, in denen Angreifer zunächst die Konnektivität überprüfen müssen, bevor sie versuchen, Daten zu sammeln.

Organisationen, die für kritische Systeme verantwortlich sind, sollten verdächtiges Verhalten von Dokumenten sowie unerwartete Netzwerkprüfungen, die durch neu geöffnete Dateien ausgelöst werden, genau beobachten. Diese frühen Anzeichen können auf den Beginn einer größeren Angriffskampagne hindeuten.

Weitere Informationen zu diesem Angriff sowie die vollständige Analyse finden Sie im OPSWAT -Bericht.

Die Malware führt eine verdeckte Verbindungsprüfung durch, bevor sie weitere Schadcode-Pakete herunterlädt.

Angriff Nr. 4: Spear-Phishing-Dokument zu den „Cybersicherheitsrichtlinien“ von MuddyWater

Kontext

MuddyWater ist eine vielfach erwähnte Hackergruppe, die mit iranischen Cyberspionageaktivitäten in Verbindung gebracht wird. Forscher haben dokumentiert, dass die Gruppe diplomatische Einrichtungen, Telekommunikationsunternehmen, Finanzinstitute und Regierungsorganisationen im gesamten Nahen Osten mit Spear-Phishing-E-Mails und schädlichen Dokumenten ins Visier nimmt.

Jüngsten Berichten zufolge verbreitet die Gruppe ein Rust-basiertes Implantat namens „RustyWater“ über Phishing-E-Mails, die als Leitfaden zur Cybersicherheit getarnte Word-Dokumente mit aktivierten Makros enthalten. Die Kampagne richtet sich an Organisationen im gesamten Nahen Osten und setzt auf überzeugende Köder, um die Ausführung der Makros auszulösen.

Übersicht über den Angriff

In diesem Beispiel versendeten Angreifer eine Spear-Phishing-E-Mail mit dem Betreff „Cybersecurity Guidelines“ von einem legitimen Konto, das einem regionalen mobile zugeordnet war. Die E-Mail enthielt ein schädliches Word-Dokument, das so gestaltet war, dass es wie eine routinemäßige Richtlinie oder ein Sicherheitshinweis aussah.

Sobald die Makros aktiviert waren, extrahierte das Dokument eine in der Datei eingebettete, hexadezimal kodierte Nutzlast und rekonstruierte daraus eine ausführbare Windows-Datei. Die Malware wurde auf die Festplatte geschrieben und mithilfe einer verschleierten Logik gestartet, die während der Ausführung Schlüsselzeichenfolgen neu generierte, um die Analyse des Makros zu erschweren.

Die abgelegtene ausführbare Datei installierte ein auf Rust basierendes Implantat, das über Anti-Debugging-Funktionen, verschlüsselte Befehlsstrings sowie Überprüfungen auf installierte Sicherheitstools verfügte, bevor eine Command-and-Control-Verbindung hergestellt wurde.

Warnung der Branche

Dieser Angriff zeigt, wie gezielte Phishing-Kampagnen häufig auf realistische Themen aus den Bereichen Politik oder Sicherheit setzen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass die Empfänger Anhänge öffnen. Diplomatische Organisationen, Telekommunikationsanbieter und Finanzinstitute sind nach wie vor häufige Ziele solcher Kampagnen.

Sicherheitsteams in diesen Branchen sollten Dokumente mit aktivierten Makros mit Vorsicht behandeln, insbesondere wenn sie über unerwartete E-Mails übermittelt werden. Selbst Dateien, die scheinbar routinemäßige Hinweise zur Cybersicherheit enthalten, können Malware verbergen, die darauf ausgelegt ist, einen langfristigen Zugriff auf das System zu erlangen.

Weitere Informationen zu diesem Angriff sowie die vollständige Analyse finden Sie im OPSWAT -Bericht.

Die Malware erstellt eine auf Rust basierende Nutzlast, die als .ini-Datei getarnt ist, und führt diese über die Befehlszeile aus.

Angriff Nr. 5: Die vielseitige Malware „CraftyCamel“ zielt auf die Luftfahrt- und Transportbranche ab

Kontext

Die Zahl gezielter Angriffe auf Luftfahrt- und Transportunternehmen hat zugenommen, da Angreifer nach Wegen suchen, sich Zugang zu sensiblen Betriebsumgebungen zu verschaffen. Diese Branchen verwalten oft komplexe Systeme und Lieferketten, was sie zu attraktiven Zielen für Spionage und langfristige Angriffe macht.

Jüngsten Berichten zufolge handelt es sich um eine Kampagne namens „CraftyCamel“, bei der sogenannte „Polyglot“-Dateien zum Einsatz kamen, die gleichzeitig in mehreren Dateiformaten funktionieren können. Diese Dateien wurden entwickelt, um herkömmliche Überprüfungswerkzeuge zu umgehen, und richteten sich gezielt gegen Umgebungen in der Luftfahrt und der Betriebstechnik.

Übersicht über den Angriff

In diesem Beispiel versendeten die Angreifer eine sorgfältig ausgearbeitete Phishing-E-Mail, die von einem kompromittierten, legitimen Unternehmen versendet wurde, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen. Die Nachricht enthielt ein ZIP-Archiv mit Dateien, die als legitime Dokumente getarnt waren, jedoch dazu dienten, versteckten Code auszuführen.

Im Archiv setzten die Angreifer sogenannte „Polyglot“-Dateien ein, darunter ein gefälschtes Excel-Dokument, bei dem es sich in Wirklichkeit um eine Windows-Verknüpfung (LNK) handelte, sowie weitere Kombinationen aus PDF/HTA und PDF/ZIP. Diese Dateien nutzten vertrauenswürdige Windows-Dienstprogramme wie mshta.exe aus, um versteckte Skripte auszuführen und schließlich die als Bild getarnte endgültige Malware-Nutzlast zu laden.

Warnung der Branche

Dieser Angriff zeigt, wie moderne Angriffskampagnen zunehmend auf komplexe Dateistrukturen setzen, um herkömmliche Erkennungswerkzeuge zu umgehen. Unternehmen aus den Bereichen Luftfahrt, Satellitentechnik, Telekommunikation und Transport sind besonders gefährdet, da sie regelmäßig technische Dokumente und betriebliche Dateien austauschen.

Sicherheitsteams in diesen Branchen sollten sich bewusst sein, dass Dateien, die auf den ersten Blick wie harmlose Dokumente aussehen, mehrere eingebettete Formate oder versteckte Ausführungswege verbergen können. Um diese Bedrohungen zu erkennen, ist eine gründliche Überprüfung erforderlich, die in der Lage ist, bösartiges Verhalten aufzudecken, das in komplexen Dateistrukturen verborgen ist.

Weitere Informationen zu diesem Angriff sowie die vollständige Analyse finden Sie im OPSWAT -Bericht.

Die PDF-Datei wird als bestätigte Bedrohung identifiziert, wobei die Sandbox-Analyse bösartiges Verhalten erkennt und verdächtige Dateien extrahiert.
Die extrahierte Datei startet einen tar-Prozess, was auf die Ausführung einer eingebetteten Nutzlast hindeutet.

Wie MetaDefender alle fünf entdeckt hat

Diese Beispiele zeigen ein gängiges Muster: Angreifer setzen auf sorgfältig gestaltete Dateien, die darauf ausgelegt sind, herkömmliche Überprüfungsmechanismen zu umgehen. Makro-fähige Dokumente, geschützte Skripte und mehrsprachige Dateien sind alle darauf ausgelegt, signaturbasierte Scans und einfache statische Analysen zu umgehen.

MetaDefender begegnet dieser Herausforderung mit einer einheitlichen Pipeline zur Erkennung von Zero-Day-Angriffen, die jede Datei anhand mehrerer sich ergänzender Ebenen analysiert. Anstatt sich auf eine einzige Erkennungstechnik zu verlassen, wertet das System Reputations-, Verhaltens- und Ähnlichkeitssignale aus, um ein einziges, verlässliches Ergebnis für die Sicherheitsteams zu liefern.

Die Pipeline besteht aus vier Ebenen, die zusammenwirken:

  1. Überprüfung der Bedrohungsreputation anhand globaler Datenbanken mit Milliarden von Indikatoren
  2. Adaptives Sandboxing auf Befehlsebene, das das Verhalten von CPU und Betriebssystem nachahmt, um böswillige Aktivitäten während der Ausführung aufzudecken
  3. Eine Bedrohungsbewertung, die Verhaltensindikatoren, Reputationsdaten und Analyseergebnisse zu einer einheitlichen Risikobewertung zusammenführt
  4. Bei der Threat Hunting kommt eine auf maschinellem Lernen basierende Ähnlichkeitssuche zum Einsatz , die verwandte Malware-Varianten und Kampagnenmuster identifiziert

Zusammen decken diese Ebenen Ausweichmechanismen wie die Ausführung versteckter Makros, die schrittweise Übermittlung von Schadcode und Techniken zur Umgehung von Analysen auf. Das Ergebnis ist ein einziges, umsetzbares Urteil pro Datei, das es Sicherheitsteams ermöglicht, gezielte Angriffe schnell zu erkennen und gleichzeitig den Untersuchungsaufwand zu reduzieren.

Was diese Fälle zeigen

Diese fünf Beispiele zeigen, wie moderne APT-Angriffe darauf ausgelegt sind, herkömmliche Sicherheitskontrollen zu umgehen. Bei jeder dieser Kampagnen wurden Techniken wie Spear-Phishing-Dokumente, geschützte Makros, die mehrstufige Übermittlung von Schadcode oder mehrsprachige Dateien eingesetzt, um böswilliges Verhalten in scheinbar harmlosen Dateien zu verbergen.

Insgesamt zeigen diese Fälle, dass MetaDefender regionsspezifische Bedrohungen, branchenspezifische Angriffsmuster und schwer zu erkennende Malware in sehr unterschiedlichen Angriffsszenarien zuverlässig erkennen kann:

1. Gezielte Angriffe stützen sich in hohem Maße auf dateibasierte Eindringtechniken. 


    Spear-Phishing-Dokumente, getarnte Anhänge und komplexe Dateistrukturen sind nach wie vor häufige Einfallstore in sensible Umgebungen.

    2. Angreifer entwickeln Malware zunehmend so, dass sie automatisierten Analysen entgeht. 


    Techniken wie geschützte Makros, die schrittweise Bereitstellung von Schadcode und Anti-Analyse-Prüfungen dienen dazu, herkömmliche Prüftools zu umgehen.

    3. Die Erkennung muss bei verschiedenen Angriffstechniken einheitlich bleiben. 


    Sicherheitsteams können sich nicht auf eine einzige Erkennungsmethode verlassen, wenn Kampagnen mehrere Dateiformate und Verbreitungsstrategien nutzen.

    4. Eine Verhaltensanalyse ist unerlässlich, um versteckte Bedrohungen aufzudecken.

    Die Beobachtung des Verhaltens einer Datei während der Ausführung kann böswillige Aktivitäten aufdecken, die bei einer rein statischen Überprüfung möglicherweise übersehen werden.

    Durch die Verknüpfung von Reputationsdaten, Verhaltensanalysen, Bedrohungsbewertungen und Ähnlichkeitserkennung sorgt MetaDefender für eine konsistente und wiederholbare Erkennung – selbst wenn Angreifer ihre Tools, Payloads oder Verbreitungsmethoden tarnen. Vor allem zeigen diese Fälle, dass gezielte Kampagnen, die darauf ausgelegt sind, herkömmliche Abwehrmaßnahmen zu umgehen, dennoch erkannt werden können, bevor sie ihr Ziel erreichen.

      Warum dies für regulierte und risikoreiche Umgebungen von Bedeutung ist

      Gezielte APT-Angriffe richten sich selten gegen zufällige Opfer. Sie konzentrieren sich auf Organisationen, bei denen gestohlene Informationen, Betriebsstörungen oder langfristiger Zugriff einen strategischen Vorteil verschaffen können.

      Behörden, Verteidigungsorganisationen, Finanzinstitute und Hersteller stehen vor einem gemeinsamen Problem: gezielte, dateibasierte Bedrohungen, die darauf ausgelegt sind, herkömmliche Sicherheitskontrollen zu umgehen. Diese Umgebungen sind auf einen sicheren Dokumentenaustausch, Software-Updates und die Aufrechterhaltung des Betriebs angewiesen, weshalb bereits eine einzige schädliche Datei einen Einfallstor mit schwerwiegenden Folgen darstellt.

      MetaDefender erfüllt diese Anforderungen durch eine einheitliche Zero-Day-Erkennung, die speziell für regulierte und risikoreiche Umgebungen entwickelt wurde. Die Erkennungs-Pipeline bietet kontextbezogene Informationen, forensische Transparenz, Compliance-orientierte Berichterstellung und ein einziges, verlässliches Ergebnis pro Datei. Dies unterstützt Unternehmen bei der proaktiven Bedrohungssuche und gewährleistet gleichzeitig die Einhaltung von Rahmenwerken wie NERC CIP, NIS2, IEC 62443, SWIFT CSP und CMMC.

      Unternehmen, die in diesen Branchen tätig sind, dürfen nicht davon ausgehen, dass sich raffinierte Angriffe nicht weiterentwickeln werden. Durch die Kombination von Verhaltensanalysen mit datengestützten Auswertungen können Sicherheitsteams jedoch gezielte Bedrohungen aufdecken, bevor diese kritische Systeme kompromittieren.

      Entdecken Sie die echten APT-Beispiele, die von MetaDefender erkannt wurden.

      Erfahren Sie mehr über MetaDefender und die einheitliche Zero-Day-Erkennung.

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