Wiederveröffentlicht mit Genehmigung von Chris McNamara und Smart Industry

Die Smart-Industrie: Kristallkugel-Bericht 2023
Die Digitalisierung der Industrie entwickelt sich rasant. Das ist gut so, macht aber die Vorhersage künftiger Trends besonders schwierig und wichtig, denn "die Zukunft" kann so schnell kommen wie "morgen".
In unserem jährlichen Crystal Ball Report sammeln wir Prognosen von Dutzenden von Branchenvordenkern über die unmittelbare Zukunft der Fertigung.
"Während Hersteller künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen in ihre Umgebungen einführen, haben viele Hersteller weiterhin Schwierigkeiten, die Cybersicherheit in Umgebungen zu gewährleisten, die ein komplexes Geflecht aus älterer Software, tragbaren Medien, Wechselmedien und schwer zu aktualisierenden OT-Netzwerken aufweisen. Cyber-Angreifer haben es zunehmend auf industrielle Kontrollsysteme (ICS) abgesehen und verursachen ungeplante Ausfallzeiten, verfehlte finanzielle Ziele und einen Vertrauensverlust bei den Kunden. Die Einführung von Sicherheitskontrollen, die diese Herausforderungen bewältigen, wird im Jahr 2023 von entscheidender Bedeutung sein, da sie sicherstellen, dass die Hersteller weiterhin neue Technologien einführen und die sich ändernden Kundenerwartungen erfüllen können.
Auch die zunehmende Zahl von Drittanbietern und Auftragnehmern birgt Risiken in der Lieferkette, einschließlich anfälliger Software-Updates - manchmal unbeabsichtigte, manchmal aber auch beabsichtigte Schwachstellen, die aus Ländern mit Verbindungen zu bösartigen Akteuren stammen. Dies könnte es Angreifern ermöglichen, diese Schwachstellen auszunutzen, sobald es zu einem Angriff kommt, was im Jahr 2023 möglicherweise zunehmen wird. Vor der Anwendung von Software-Updates oder der Nutzung potenziell gefährdeter Wechselmedien ist es wichtig, nach Schwachstellen zu suchen und Patches zu installieren.
Ebenso verwenden interne Teams Laptops, Stromversorgungssimulatoren und andere vorübergehende Cyber-Assets, um Probleme im ICS zu überwachen, zu verwalten und zu diagnostizieren, aber diese Assets können mit Malware infiziert sein und eine weit verbreitete Infektion verursachen oder gestohlen werden, um unbefugte und unerwünschte Änderungen am ICS vorzunehmen. Ohne Einblick in OT-Ressourcen haben Cybersicherheitsteams in ICS/OT-Umgebungen Schwierigkeiten, ein Sicherheitssystem zu planen, das den besonderen Anforderungen der Fertigungsindustrie gerecht wird. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass OT-Sicherheitsteams im kommenden Jahr stark in die Transparenz und das Management von OT-Anlagen investieren werden."

Pete Lund
VP für Produkte - OT Security
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